Das Erbgut des Menschen ist je zur Hälfte von Vater und Mutter in jeder Zelle in 46 Chromosomen gespeichert.

Von den 46 vorhandenen Chromosomen sind 44  die Autosomen. Diese sind paarweise von 1 bis 22 durchnumeriert. Die restlichen beiden Chromosomen sind die Geschlechtschromosomen X und Y. Männer haben ein X- und ein Y-Chromosom, Frauen haben zwei X-Chromosomen.

In der DNA-Genealogie werden drei verschiedene Bereiche untersucht:

  1. Die autosomale DNA (atDNA) beinhaltet das Erbgut in den 44 Autosomen, kombiniert zu 22 Chromosomenpaaren, und im von beiden Eltern vererbten X-Chromosom.
  2. Die Mitochondrien-DNA (mtDNA) enthält das Erbgut in den Mitochondrien und wird nur von der Mutter vererbt
  3. yDNA ist das Erbgut im Y-Chromosom, das nur vom Vater vererbt wird.

Es wird nicht das ganze Erbgut untersucht, sondern man beschränkt sich auf die Abschnitte, in denen häufiger Variationen auftreten. Die bei allen Menschen übereinstimmenden Abschnitte  werden nicht untersucht.
Erbkrankheiten oder medizinisch relevante Variationen werden nicht untersucht, so daß keine Rückschlüsse auf medizinische Befunde gezogen werden können..

Die Tests werden entweder mittels Wangenabstrich, z.B. bei LivingDNA und FTDNA, [Man erhält ein Röhrchen mit einem kleinen Kamm/Tuper drin, den muss man innen an der Wange reiben, wieder ins Röhrchen rein und zurückschicken] oder Spucke, z.B.  Ancestry und 23andMe, durchgeführt

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